Alles ist verbunden

Thomas-Portrait-3

„Alles ist mit allem untrennbar verbunden!“ Was bedeutet dieser Satz denn für uns und unser Leben in der Tiefe? Wir sind in einer Welt aufgewachsen, die seit Jahrhunderten sehr „wissenschaftsgläubig“ ist, nach dem Motto: „Ich glaube nur das, was ich sehe!“ und was „wissenschaftlich beweisbar“ ist. Das kommt natürlich jetzt sehr darauf an, wer was als Wissenschaft definiert. Wenn uns die „moderne Quantenphysik“, resp. die Quanten-philosophie zeigt, dass alles miteinander verbunden ist, dass alles letzten Endes nur noch aus Schwingung, ja eigentlich aus „Licht“ besteht, dann können wir vielleicht erahnen, was das bedeuten mag: Es gibt keine Trennung! Kein innen, kein außen, kein oben oder unten, eigentlich auch keine Zeit in einem bisher linear verstandenen Sinne.
Das bedeutet aber auch, dass wir aufhören können, mit dem Finger auf andere zu zeigen und irgendwelche Schuld zuzuweisen. Es ist dann ja auch so, dass jeder von uns als untrennbarer Anteil des Ganzen an allem, was geschieht, auch „irgendwie mittelbar oder unmittelbar beteiligt ist“. Wow, welch eine Erkenntnis … und ihre Folgen für uns …

Rein „wissenschaftlich gesehen“ ist das eine harte Nummer! ist doch dieses „Verbunden sein“ auch eine Frage der Wahrnehmung. Kann die moderne aufgeschlossene Wissenschaft da noch mitgehen? Wo sind maßgebliche – vielleicht auch manchmal noch spekulative Erkenntnisse der Quantenphilosophie – denn nun schon vom Mainstream der Wissenschaft-ler anerkannte Wissenschaft und wo beginnt es auch hier, „ins Esoterische“ abzugleiten? Diese Frage hat wohl immer recht viel Spielraum …!

Spielen wir denn mal mit einigen Gedanken …
Also … wenn wirklich alles untrennbar verbunden ist, jeder Gedanke, jedes Gefühl, jedes ausgesprochene Wort, jede noch so kleine Handlung, einfach ALLES, dann hat auch all das eine Auswirkung auf alles! Seit mir das in der Tiefe meines Seins bewußt geworden ist, gibt es „keine Arschlöcher“ mehr für mich. Das bedeutet ja auch ganz klar: Wenn wir wollen, dass diese Welt „besser“ werden soll, dann können wir immer genau bei uns beginnen, in unserem Inneren, in unseren nächsten unmittelbaren Umfeld … und von da aus zieht das dann immer weitere Kreise. Ja, auf diese Weise vermögen wir ganz viel zu bewirken und dürfen aufhören, uns zu beklagen.

Was bedeutet das denn für unsere persönliche Entwicklung? Auch da sind wir dann ja ziemlich direkt beteiligt und sicher viel mehr „unseres Glückes Schmied“ als wir bisher dachten!

Hinterlassen Sie einen Kommentar